Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen RS IT Service (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über IT-Dienstleistungen, Reparaturen, Webdesign und damit verbundene Leistungen.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch die schriftliche oder mündliche Auftragserteilung des Auftraggebers und die Annahme durch den Auftragnehmer zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuellen Angebot. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar, sofern nicht anders vereinbart. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

§ 5 Reparatur-Dienstleistungen

Vor einer Reparatur wird – soweit möglich – eine Diagnose erstellt und dem Auftraggeber ein Kostenvoranschlag mitgeteilt. Der Auftraggeber entscheidet anschließend, ob die Reparatur durchgeführt werden soll.

Für die Diagnose kann eine Pauschale erhoben werden, die bei Auftragserteilung mit der Reparatur verrechnet wird. Wird der Reparaturauftrag nicht erteilt, ist die Diagnosepauschale zu entrichten.

Eine Gewährleistung auf Reparaturen besteht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Verschleißteile und durch den Auftraggeber verursachte Schäden sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

§ 6 Webdesign und Webentwicklung

Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für die Umsetzung benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Zulieferung seitens des Auftraggebers verlängern die Lieferfrist entsprechend.

Nach Fertigstellung wird das Projekt dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt. Beanstandungen sind innerhalb von 14 Tagen schriftlich mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist gilt das Projekt als abgenommen.

Die Rechte am erstellten Webdesign gehen nach vollständiger Bezahlung auf den Auftraggeber über. Die eingesetzten Tools, Frameworks und Bibliotheken unterliegen weiterhin ihren jeweiligen Lizenzen.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei der Leistungserbringung im erforderlichen Umfang mitzuwirken. Dies umfasst insbesondere die Bereitstellung von Zugangsdaten, Inhalten und zeitnahe Rückmeldungen.

§ 8 Datensicherung

Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Vor der Übergabe von Geräten zur Reparatur empfehlen wir dringend eine vollständige Datensicherung. Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste, die im Rahmen der Reparatur oder Wartung entstehen können.

§ 9 Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Näheres regelt die gesonderte Widerrufsbelehrung, sofern zutreffend.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat und der Auftraggeber dem ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke zu verwenden.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.